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Wie hoch sollte der Selbstbehalt sein?

Unter dem Selbstbehalt bei einer Hundekrankenversicherung versteht sich der Anteil einer Gesamtrechnung, die Sie selbst aufbringen müssen. Diesen Anteil übernimmt die Versicherungsgesellschaft daher nicht. Der Selbstbehalt sollte sicherlich so niedrig wie möglich sein, um Sie vor hohen Rechnungen zu schützen.

Meist werden Ihnen von Versicherungen 20% Selbstbehalt vorgeschlagen, was ein gutes Angebot ist. Lesen Sie hierzu unbedingt die Versicherungsbedingungen. Unangenehme Überraschungen können vermieden werden, wenn Sie direkt eine Klausel zum Selbstbehalt unterschreiben.

Welche Leistungen werden übernommen?

Die übernommenen Leistungen hängen immer monatlichen Betrag zusammen, den Sie für die Versicherung ausgeben möchten. Grundlegend sollten Sie sich jedoch die gängigsten Szenarien durch den Kopf gehen lassen und dementsprechend wählen. Achten Sie darauf, dass Ihre Versicherung Arzneimittel sowie Diagnostik abdeckt. Hierunter fallen beispielsweise Röntgenbilder, EKGs und CTs. Zumeist sind bereits diese Vorerkennungsstufen mit hohen tierärztlichen Kosten verbunden.

Weiterhin sollten chirurgische Eingriffe sowie anschließend physikalische Therapien versichert sein. Viele Hunde erleiden im Laufe Ihres Lebens einmal einen Bänderriss, brechen sich ein Bein oder erkranken an einer Organerkrankung. Im Anschluss an die Operation ist es daher immer sehr wichtig, die Muskeln des Hundes mittels Physiotherapie zur Regenration zu verhelfen.

Weiterhin sind in den meisten Versicherungen Aspekte wie Nachsorge, Vorsorge und Unterbringungskosten beim Tierarzt oder in der Klinik inbegriffen. Die Vorsorge sollte zahlreiche Routineabläufe beinhalten. Hierzu gehören Wurmkuren, Impfungen und Gesundheitschecks, die zu bestimmten Lebensabschnitten erforderlich sind.

So vergleichen Sie die Beiträge der Versicherer

Wenn Sie nun auf der Suche nach einer angemessenen Versicherung für Ihren Vierbeiner sind, kann ein Vergleich hilfreich sein. Zahlreiche Anbieter möchten Ihrem Hund besten Schutz im Krankheitsfall bieten. Fokussieren Sie sich hierbei auf wenige ausschlaggebende Kriterien. Um die Beitragsbemessung der einzelnen Versicherungen vergleichen zu können, müssen Sie den meisten Versicherern folgende Faktoren vorlegen:

  • Das Alter des Hundes:
    Sicherlich ist das Alter Ihres Hundes entscheidend. Bei älteren Hunden kommt es öfter zu Organerkrankungen oder anderen altersbedingten Erkrankungen. Junge Hunde hingegen neigen oftmals zu Verletzungen der Läufe. Sie sind wild und unbefangen, wodurch oftmals unvorsichtig gespielt und gerannt wird.
  • Die Rasse des Hundes:
    Jede Hunderasse zeichnet sich durch besondere anatomische Merkmale aus. Diese haben einen großen Einfluss auf das zu erwartende Lebensalter, typische Erkrankungen und gesundheitliche Befunde.
  • Die Schulterhöhe:
    Die Schulterhöhe sollten Sie vom Tierarzt ausmessen lassen. So können Sie sicher sein, dass die Angaben korrekt getätigt werden.
  • Die Kennzeichnung:
    Kennzeichnungen können durch Tätowierungen oder Chips sichergestellt werden.

Dieser Beitrag wurde am 17.06.2018 23:13 verfasst.

Zuletzt aktualisiert am 09.09.2018 17:07