Übertragen durch die „Hundezecken“ und „Auwaldzecken“

Übertragen wird der Erreger durch den Stich der erwachsenen „Auwaldzecke“( Dermacentor reticulatus ) und der „Hundezecke“(Rhipicephalus sanguineus). Glücklicherweise kommt der Erreger bei relativ wenigen Auwaldzecken vor. Die Hundebabesiose kann im günstigsten Fall mild verlaufen, sie kann aber auch einen sehr schweren Verlauf nehmen und für den Hund unbehandelt tödlich enden.

Symptome der Babesiose:

Die Inkubationszeit beträgt 5 – 28 Tage. Die Krankheit setzt stets mit Fieber (bis 42°C) ein. Es folgen Mattigkeit, Appetitlosigkeit, rascher Konditions- und Gewichtsverlust, Anämie(umgangssprachlich: Blutarmut, Blutmangel) und Ikterus(von altgriechisch ἴκτερος íkterus „Gelbsucht“), auch Gelbsucht genannt. Die Milz ist enorm vergrößert, in geringem Ausmaß auch die Leber.

Chronisch kranke Tiere sind apathisch, schwach, abgemagert, mit vielfach nur vorübergehend ansteigender Temperatur; der Ikterus ist wenig ausgeprägt, die Anämie deutlich. Es können auch entzündliche Veränderungen der Augen, sowie Netzhautablösung auftreten. Im weiteren Verlauf kann das Zentralnervensystem geschädigt werden. Dann können Bewegungsstörungen und epileptische Anfälle auftreten

Wie wird die Babesiose nachgewiesen?

Die Babesien, die Erreger der Hunde-Malaria, sind durch eine Blutuntersuchung nachweisbar.

Gibt es einen Impfstoff gegen die Babesiose

Es gibt einen Impfstoff gegen die Babesiose beim Hund. Dieser ist allerdings nur in Frankreich und der Schweiz zugelassen. Außerdem schützt er nicht direkt vor einer Infektion mit Babesien, sondern sorgt für einen milderen Verlauf der Hunde-Malaria.



Fortsetzung folgt..

Dieser Beitrag wurde am 15.06.2015 20:26 verfasst.

Zuletzt aktualisiert am 22.04.2017 16:10