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Norwegischer Elchhund - ein typischer Spitz

Geschichte

Ausgrabungen steinzeitlicher Funde in Skandinavien werden dem Hundetyp zugeordnet, der dem heutigen Norwegischen Elchhund ähnelt, so dass die Wurzeln dieser Rasse weit zurückreichen. Ende des 19. Jahrhunderts kam der Norwegische Elchhund nach England und wurde 1901 vom Kennel Club anerkannt. Der American Kennel Club folgte 1913.

Pflege

Das Fell der Elchhunde braucht nur minimale Pflege. Ein Kamm mit doppelreihigen Metallzinken ist das beste Werkzeug, um während des Fellwechsels lose Haare, besonders aus der Unterwolle, zu entfernen. Wie bei den anderen Polarhunden ist das Fell „geruchsfrei" und außerdem wasser- und schmutzabweisend.

Charakter

Der Elchhund ist uneigennützig, unkompliziert, ausgeglichen, freundlich und sanftmütig. Er ist ruhig im Haus, zeigt aber im Freien seine ganze Energie und Tatkraft.

Aufzucht und Erziehung

Im Vergleich zu anderen Polarhunden sind Elchhunde etwas weniger eigensinnig und unabhängig. Es ist wichtig, daß man den Hund mit fester Hand, aber dennoch liebevoll erzieht und ihn vor allem gerecht behandelt. Man kann den Hund für lange Zeit „beleidigen", wenn man ihn unrechtmäßig bestraft das kann er nur schwer verzeihen.

Verträglichkeit

Fremden gegenüber ist der Norwegische Elchhund sehr reserviert. Bekannte der Familie werden aber ausgelassen begrüßt. Einige Exemplare verhalten sich gegenüber Artgenossen etwas dominant, aber das ist eher die Ausnahme als die Regel - gewöhnlich gehen sie gut miteinander um. Auch mit Kindern kommen sie recht gut zurecht, solange sie nicht geneckt werden. Elchhunde kündigen Besucher zwar an, verfolgen sie aber nicht.

Bewegung

Pro Tag eine Stunde Auslauf ist das Minimum an Bewegung für diese Hunde. Man kann sie beispielsweise neben dem Fahrrad laufen lassen oder noch lieber im Wald herumtollen lassen (was wohl jeder Hund liebt - da machen die Norwegischen Elchhunde keine Ausnahme). Allerdings muß man aufmerksam bleiben, für den Fall, daß der Hund die Witterung von Wild aufnimmt - er geht sonst auf eigene Faust auf die Jagd.

Norwegischer Elchhund Porträt

FCI-Standard

FCI-Gruppe 5
Sektion 2: Nordische Jagdhunde, Standard Nr. 242

Gehört zur Gruppe

5: Spitze und Hunde vom Urtyp

Ursprung

Norwegen

Lebenserwartung

12 bis 15 Jahre

Alternative Namen

Gråhund, Norwegian Elkhound

Veranlagung / Typ

Jagdhund zur Jagd auf Großwild (Elche).

Grösse

Rüden: 52 cm
Hündinnen: 48 cm

Gewicht

Rüden: 22 - 25 kg
Hündinnen: 22 - 25 kg

Aussehen

Sein Körper ist kurz, kompakt und quadratisch gebaut. Der Hals ist elastisch und gut aufgerichtet. Er hat Stehohren. Das Haarkleid ist dick und reichlich, aber nicht borstenartig oder lang. Die Rute wird fest eingerollt über dem Rücken getragen.

Farben

Silber, Grau

Fell

Das Fell der Elchhunde besteht aus einer dichten, flauschigen, cremefarbenen Unterwolle und einem groben, dichten, etwas längeren Deckfell. Jede Graufärbung mit Schattierung ist erlaubt, hinter den Ohren und auf dem Fang soll die Behaarung aber schwarz sein. Die Norwegischen Elchhunde dürfen auch kleinere weiße Abzeichen tragen.

Dieser Beitrag wurde am 25.11.2017 13:27 verfasst.

Zuletzt aktualisiert am 25.11.2017 14:06