Brasilianischer Terrier

Brasilianischer Terrier (Terrier Brasileiro)

Der Brazilian Terrier ist ein mittelgroßer Terrier und auch als Brasilianischer Terrier bekannt. Er ist einer der mittelgroßen Hunde. Der kleine Terrier gilt als sehr schlau und anpassungsfähig. Im Gegensatz zu anderen Terriern hat er keine starken Jagdinstinkte. Er braucht jedoch viel Bewegung und ist damit ein idealer Begleiter für sportliche Menschen.

Anfangs ist er Fremden gegenüber misstrauisch, und das häufige Bellen unter Welpen ist ebenfalls offensichtlich. Dies macht ihn wiederum zu einem hervorragenden Wachhund. Diese Aufgabe erfüllt der kleine Kerl trotz seiner geringen Körpergröße. Ein weiterer Vorteil des Brazilian Terrier ist: Das kurze Fell ist sehr pflegeleicht und verliert kaum Haare. Dies macht diesen kleinen Hund zu einem guten Begleiter für Allergiker. Selbst Menschen die im Umgang mit Hunden nicht so erfahren sind, werden diesen einfachen, freundlichen Terrier mögen.

Erscheinungsbild

Der aus Brasilien stammende mittelgroße, harmonisch gebaute und hochläufige Terrier erreicht eine Widerristhöhe zwischen 33 und 38 Zentimetern bei den Hündinnen und wiegt dabei maximal 10 Kilogramm. Die Widerristhöhe beträgt bei den Rüden zwischen 35 bis 40 Zentimetern. Es gibt verschiedene Rutenlängen von Geburt an, was für die brasilianische Rasse charakteristisch ist. Von einer beeindruckenden Rute für seine Körpergröße, bis hin zum kurzen Stummel mit halber Länge ist alle möglich. Auf den ersten Blick sieht er aus wie ein glatthaariger Foxterrier, aber die Schnauze ist kürzer und die Linien des ganzen Körpers sind runder.

Von oben gesehen hat er einen dreieckigen Kopf mit kleinen geknickten Ohren, was dem Terrier einen fast niedlichen Gesichtsausdruck verleiht. Es wird der Grund sein, warum der kleine Kerl so beliebt ist. Die Augen sind groß, weit auseinander liegend, rund und der Ausdruck ist lebendig. Das Fell dieser Hund ist kurz und glatt und hat keine Unterwolle. Es ist normalerweise dreifarbig, wobei Weiß die Grundfarbe ist. Schwarze, rotbraune oder blaue Abzeichen sorgen für einen Unterschied. Er haart kaum.

Pflege

Sein Haarkleid ist kurz und er verliert fast keine Haare, daher ist er leicht zu pflegen. Er braucht jedoch viel Bewegung, um zufrieden zu sein. Er ist auch an die tropischen Temperaturen in Brasilien gewöhnt: Deshalb sollten der kleine Kerl nicht allzu kalten Temperaturen ausgesetzt werden.

Charakter

Er ist freundlich und offen, aber nur freundlich zu denen, die ihm nahestehen. Dieser Hund ist immer in Bewegung und spielt sehr gerne. Wurf- und Suchspiele sind dabei besonders beliebt. Sein Charakter ist entschlossen und mutig. Er ist nicht so unruhig wie andere Terrier. Wenn er an eine Person gewöhnt ist, kann er leicht ein paar Stunden allein bleiben. Der manchmal eigenwillige Brasilianische Terrier muss schon als Welpe umgehend die Grundlagen der Erziehung wie z.B. den Rückruf erlernen. Trotzdem ist er mit etwas Konsequenz leicht zu erziehen und damit durchaus als Ersthund für Anfänger geeignet. Im Umgang mit anderen Hunden sind Brasilianer normalerweise toleranter als andere Terrier.

Aufzucht und Erziehung

Er ist ein sehr lebhafter Hund, aber wenn Sie mehrmals am Tag mit ihm gehen, können Sie ihn in der Wohnung halten. Wie alle Terrier braucht dieser brasilianische Terrier viel Bewegung, um voll und ganz zufrieden zu sein. Wenn er nicht als Arbeitshund eingesetzt wird, braucht er mehrmals am Tag regelmäßige Bewegung, um sein körperliches und geistiges Gleichgewicht aufrechtzuerhalten. Aufgrund seiner durchschnittlichen Größe kann er sie relativ leicht auf Reisen begleiten. Dies erfordert jedoch eine umfassende Sozialisierung und gute Erziehungsfähigkeiten. Er kann problemlos mit Kindern zusammenleben.

Geschichte

Es wird angenommen, dass der brasilianische Terrier vom Jack Russell Terrier abstammt. Chihuahua und Pingxue werden ebenfalls als Vorfahren vermutet. Im Gegensatz zu seinem Namen stammten seine Vorfahren nicht aus Brasilien. Der Überlieferung nach wurde dieser kleine Hund vor etwa 100 Jahren von jungen europäischen Brasilianern mitgebracht, die zu dieser Zeit in Frankreich oder Großbritannien studierten.

Nach ihrer Rückkehr aus Europa brachten die Schüler die Tiere in ihr Heimatland zurück, wo sich die kleinen und anpassungsfähigen Hunde schnell niederließen. Durch die Paarung mit einheimischen Hunden wurde eine neue Rasse hergestellt. Gemäß den FCI-Bestimmungen ist diese Rasse nun als Hunderasse anerkannt. Als letzten Schritt in der Entwicklung musste er sich an die neuen Lebensbedingungen der vorherigen Farmhunde anpassen. Heute ist er auch in brasilianischen Städten zu finden.