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Hundehütte richtig planen

Wie bei jedem anderen DIY gilt auch bei der Hundehütte: Eine gute Planung ist das A und O. Grundsätzlich ist die Definition der richtigen Größe eine der ersten Fragen, mit denen sich Hundehalter auseinandersetzen müssen. Die Hütte muss natürlich in erster Linie zur Rasse passen.

Grundsätzlich sollte sie groß genug sein, dass sich der Hund bequem hineinlegen kann, sie darf aber auch nicht zu groß ausfallen. Ist sie zu groß, fehlt es an Behaglichkeit und die Hütte wird nicht so gut angenommen. Weiterhin sollte der Eingang groß genug geplant werden, sodass der Vierbeiner bequem eintreten kann.

Material und Werkzeug: Das wird benötigt

Für den Bau einer Hundehütte werden nicht viele Materialien oder Werkzeuge benötigt. Ein gewisses handwerkliches Geschick sollte allerdings vorhanden sein. “Bei der Wahl der Materialien ist darauf zu achten, dass diese verschiedenen Witterungen standhalten. In kühleren Regionen lohnt sich außerdem eine Wärmedämmung, durch die auch im Winter ein angenehmes Klima herrscht.”, fasst GARTENSPRING zusammen. Als Grundmaterialien wird Folgendes benötigt:

  • 6,5 mm starke Multiplex-Platten für die Innenverkleidung und Bodenplatte
  • Profilholz für die Verkleidung von außen
  • Fichtenholzleisten für den Rahmenbau
  • Holzschutzlasur
  • Schweißbahnen für das Dach
  • Betonklötze zum Abstellen der Hütte

Grundsätzlich sollte der Boden der Hundehütte nicht direkt auf der Erde stehen. Dadurch kann die Luft nicht zirkulieren und eventuelle Feuchtigkeit setzt sich ab. Durch die Betonklötze ist ausreichend Luft zwischen Hundehütte und Erdboden gegeben, sodass einer guten Zirkulation nichts im Weg steht.

Die Schweißbahnen auf dem Dach sorgen dafür, dass keine Feuchtigkeit ins Innere der Hütte gelangen kann. Sehr praktisch ist, wenn sich das Dach abnehmen lässt. Dadurch kann eine leichte Reinigung gewährleistet werden. Für den Zusammenbau ist ein Akkuschrauber eine große Erleichterung.

Der Zusammenbau

Die Montage der Hundehütte gestaltet sich relativ einfach und ist, wenn alle Materialien bereit liegen, schnell erledigt. Es wird mit der Bodenplatte begonnen. Die Bodenplatte setzt sich aus zwei Multiplex-Platten zusammen. Eingefasst werden diese von einem Rahmen aus Fichtenholzleisten. Die Leisten sollten vorher mit Holzschutzlasur behandelt werden, um sie vor Feuchtigkeit und Nässe zu schützen. Für einen guten Halt wird der Rahmen durch eine Mittelstrebe ergänzt.

Der zweite und dritte Rahmen aus Fichtenholzleisten wird für die Seitenwände gebaut. Hier müssen die individuell festgelegten Maße als Grundlage verwendet werden. Die einzelnen Leisten werden miteinander verschraubt. Nach demselben Prinzip werden dann auch die Stirnwände gebaut. Die Beplankung erfolgt im Anschluss.

Die Frontplatte erhält die Eingangsöffnung. Am einfachsten gelingt diese Öffnung prinzipiell mit der Stichsäge. Die Öffnung orientiert sich an der Größe des Hundes, darf aber auch nicht zu groß ausfallen, da sich der Vierbeiner sonst nicht sicher fühlt. Wer die Stichsäge zum ersten Mal verwendet, fertigt eine rechteckige Öffnung. Um die Beplankung zu stützen, wird die Tür um einen Rahmen aus Fichtenholzleisten erweitert.

Das Dach der Hütte besteht aus Dachleisten und wird mit Multiplex-Platten verkleidet. Sind Dach und Korpus fertig, wird der Innenbereich mit Hartschaumplatten gefüllt. Die Hartschaumplatten lassen sich passgenau zuschneiden und dienen der Isolierung, sodass Hunde wie der Rottweiler auch im Winter im Freien schlafen können.

Ist alles gedämmt, kann das Profilholz an der Außenseite des Korpus angebracht werden. Durch die Nut- und Federbretter entsteht ein stabiler Verbund. Die Fixierung erfolgt hier mit kleinen Nägeln. Zum Schluss werden die Profilbretter am Giebel angebracht. Hier muss prinzipiell darauf geachtet werden, dass der Gehrungswinkel zur Dachschräge passt. Für die Isolierung des Daches werden Schweißbahnen mit Teerbeschichtung verarbeitet. Auch diese können mit kleinen Nägeln fixiert werden.