Home » Hunderassen » Spitze und Hunde vom Urtyp » Xoloitzcuintle

Xoloitzcuintle ist ein hervorragender Begleithund

Erscheinungsbild

Der keilförmige Kopf verfügt über einen nur wenig ausgeprägten Stop und einen spitz zulaufenden Fang. Die großen Ohren sind entweder auf der Rückseite gefaltet oder stehen aufrecht. Die Lider der kastanienbraunen oder gelben Augen ziert ein leberfarbener oder rosa Rand.

Zahlreiche Exemplare weisen ein unvollständiges Gebiss auf. Beim Xoloitzcuintle fehlt das Fell zur Gänze, während der Chinesische Schopfhund noch einen mehr oder weniger sichten Schopf drahtiger Haare am Kopf und am Rutenende aufweist.

Beim Peruanischen Nackthund ist zwar dieselbe Haarzier wie beim Chinesischen Schopfhund erlaubt, sie muss aber nicht immer vorhanden sein. Die Haut dieser Rasse muss immer glatt, weich und faltenfrei sein und darf sich nicht warm anfühlen. Dabei überwiegt vielfach Grau oder Schiefergrau mit mehr oder weniger deutlichen Flecken, Schwarz, Weiß, Gefleckt usw.

Die Route wird über dem Rücken oder ringförmig getragen, jedoch nie geringelt. Die letzten zwei Drittel ziert eine Quaste. Der Peruanische Nackhund trägt die Rute in Ruhestellung tief und in der Bewegung erhöht.

Pflege

Da der Mexikanische Nackthund kein Fell besitzt, richtet sich die ganze Aufmerksamkeit auf die Pflege der Haut. Zunächst muss sie gut gegen Sonnenstrahlung geschützt werden, da es sonst zu Verbrennungen kommen könnte.

Bei Hunden, die für Ausstellungen vorbereitet werden, schrubbt man die Haut gewöhnlich mit einer (für Menschen gedacht) Peeling-Creme, um tote Hautzellen abzutragen und die Haut samtig zu halten. Am wichtigsten ist, dass die Haut elastisch und glatt wird - was man mit einer guten Creme oder Lotion erreicht. Bisweilen wird die Haut auch mit Öl eingerieben.

Charakter und Wesen

Bei all diesen Hunden handelt es sich um hervorragende Begleithunde mit einem äußerst sanften, fröhlichen und anhänglichen Wesen. Wenn sie auch noch so klein sind, so zeigen sie sich doch sehr mutig und misstrauisch gegenüber Fremden. Aufgrund ihres sensiblen Charakters müssen sie aber mit sanfter Hand erzogen werden.

Aufzucht und Erziehung

Der Mexikanische Nackhund braucht eigentlich keine besondere Erziehung.

Verträglichkeit

Die auffälligen Hunde gehen in der Regel gut mit Artgenossen, mit allen anderen Haustieren sowie Kindern um.

Bewegung

Die Vertreter dieser Rasse brauchen recht wenig Auslauf. Man sollte den Hund aber regelmäßig rennen und spielen lassen, außerdem begleitet er sein Herrchen auch angeleint gern überall hin.

Besonderheiten

Der Xoloitzcuintle ist ein seltsamer und außengewöhnlicher Hund, der einen größeren Bekanntheitsgrad brächte, um die Rasse vor denAussterben zu bewahren.

Geschichtliche Einordnung

Es gibt verschiedene widersprüchliche Theorien über die Herkunft der haarlosen Hunde. Einige glauben, dass es sich um alteingesessene Rassen handelt, die sich durch genetische Mutationen zur heute bekannten Form entwickelt haben. Andere wiederum sind der meinung, dass diese Hunde aus China stammen, von wo aus sie schon vor langer Zeit nach Amerika gelangt sind. Als Beweis dafür dienen Abbildungen aus präinkanischen Zeiten. Ein Zentrum der Zucht von Nackthunden ist vor allem Peru.

Xoloitzcuintle Porträt

FCI-Standard

FCI-Gruppe 5
Sektion 6: Urtyp
Standard Nr. 234

Gehört zur Gruppe

5: Spitze und Hunde vom Urtyp

Ursprung

Mexiko

Lebenserwartung

12 bis 15 Jahre

Alternative Namen

Xoloitzquintle, Xolo, Mexikanischer Nackthund, Tepeizeuintli

Veranlagung / Typ

Wachhund und Familienhund.

Größe

Rüden: 20 - 60 cm
Hündinnen: 20 - 60 cm

Gewicht

Rüden: 4 – 20 kg
Hündinnen: 4 – 20 kg

Farben

Schwarz, Stromung, Rehfarbe, Dunkelbraun, Copper & White, Bronze

Fell

Die Hunde besitzen - wie der Name schon sagt - keinerlei Fell, der Körper ist vollkommen kahl, lediglich auf der Stirn und an der Rutenspitze können kleine Haarbüschel stehen. Die Haut kann schwarz, schiefergrau, leberfarben oder bronze sein, rosa- oder kaffeefarbene Flecken sind zulässig.

Dieser Beitrag wurde am 03.04.2018 17:16 verfasst.

Zuletzt aktualisiert am 15.05.2018 21:33