Home » Haltung » Welches Klima mögen Hunde?

Rassen haben sich hiesigem Klima angepasst

Tiere passen sich der Umgebung, in der sie leben, an. Das ist auch bei den Hunderassen der Fall. Rassen, die ihren Ursprung in Deutschland finden, haben sich über Jahrhunderte hinweg an das hiesige Klima gewöhnt. Sie kommen mit kühleren Wintern ebenso zurecht wie mit dem warmen Sommer, ohne dabei aufgrund der Temperaturen und Luftfeuchtigkeit ins Wanken zu geraten.

Sie fühlen sich im mitteleuropäischen Klima wohl und finden demnach nicht nur in Deutschland, sondern auch in den Nachbarländern Österreich, der Schweiz und beispielsweise auch Frankreich, Polen und Belgien ideale Lebensbedingungen. Wichtig ist allerdings, in Wohnungen für ein angenehmes Klima zu sorgen, da viele Hunde heute zumindest im Winter im Haus oder in der Wohnung leben. Unabhängig vom Ursprung der Rasse haben die Tiere jedoch mit der trockenen Heizungsluft zu kämpfen.

Durch einen Luftbefeuchter wird das Immunsystem entlastet und die Atemwege weniger gereizt. Die Luftbefeuchter erhöhen die Feuchtigkeit in der Luft und sorgen im Haus für eine angenehme Luftfeuchtigkeit, sodass der Entstehung von Schnupfen vorgebeugt wird. Dagegen stoßen einige deutsche Rassen in den nordischen Ländern an ihre Grenzen. Sie können hier den Winter über nicht ohne Hilfe im Freien verbringen, weil sie mit den arktischen Minusgraden nicht zurechtkommen und frieren würden.

Deutsche Rassen sind besonders robust

Viele deutsche Hunderassen, allen voran der Deutsche Schäferhund, sind nicht mehr nur hierzulande bekannt. Sie haben sich weltweit bei Hundefans einen Namen gemacht. Der Grund dafür sind ihre Eigenschaften, wie PETMEISTER zusammenfasst: “Die meisten deutschen Hunderassen gelten im Ausland als besonders gelehrig und loyal. Zugleich werden sie aber auch als robust bezeichnet. So kommen sie, ausgenommen der Extreme, mit den verschiedensten Klimabedingungen klar und passen sich gut an.”

Zwar mag der Deutsche Schäferhund die mit Abstand bekannteste deutsche Rasse sein, eine der Ältesten ist allerdings der Affenpinscher. Der Affenpinscher ist einer der kleineren deutschen Vierpföter und ist an seinem knuffigen Gesicht und den braunen Augen gut zu erkennen. Typisch für diese Rasse ist der stark ausgebildete Jagdtrieb, mit dem er sowohl Mäusen als auch Ratten nachstellt. Aufgrund seines langen Fells kann diese Rasse jedoch gerade im Sommer schnell ins Schwitzen kommen.

Mit höheren Temperaturen kommt die deutsche Dogge, die es übrigens schon seit dem 16. Jahrhundert gibt, sehr gut aus. Schon in den früheren Jahrhunderten galten die deutschen Doggen als besonders edel und wurden deswegen von Königshaus zu Königshaus gereicht. Sie hat kurzes Fell, weshalb sie den Sommer relativ gut wegsteckt. Ähnlich sieht es mit dem Dobermann aus.

Deutsche Rassen für die Küstenregionen

Eine gute Rasse für das Leben am Meer sind Landseer-Vertreter. Die deutsche Rasse gilt seit Langem als echter Seemann und mag es feucht und windig. Das Aussehen ist dem des Australian Shepherd sehr ähnlich. Die Hunde haben dichteres Fell, sodass ihnen der eisige Meereswind nichts ausmacht. Auch Leonberger und Hovawart sind deutsche Rassen, die aufgrund ihres langen Fells sowohl für die Küste als auch fürs Gebirge gut gemacht sind.