Malteser - guter Begleithund

Noch heute wird der Malteser gerne als Begleithund gehalten.

Pflege

Das Fell ist pflegeintensiv, es muss täglich gekämmt und regelmäßig gewaschen werden. Spezielle Lotionen sorgen dafür, dass es beim anschließenden Durchkämmen nicht zu schmerzhaft für den Hund wird.

Die Haare in der Umgebung der Augen können zu Reizungen der Augäpfel führen und verlangen daher noch besondere Aufmerksamkeit (meist werden die Haare vor den Augen mit "Zopfspangen" o. ä. zusammengebunden).

Da das Haar keine Unterwelle besitzt, findet auch kein jährlicher Haarwechsel statt. Das Fell soll von einem deutlichen Scheitel auf dem Rücken bis auf den Boden reichen. Es ist schwierig, das Fell eines Ausstellungshundes in Form zu halten. Oft werden die Hare dazu eingeölt und auf Papilloten gedreht, um sie gegen Abbrechen zu schützen.

Charakter

Freundlich, lieb, verspielt, gesellig, lernwillig und gefühlvoll, kommt hervorragend mit Kindern aus und hängt sich stark an seinen Besitzer.

Eigenschaften

Erst in neueren Zeit hat man erkannt, dass der Malteser mehr ist als ein verhätscheltes Schoßhündchen, nämlich ein aufgeweckter, kluger und temperamentvoller, ja frecher und mutiger Familienhund, der gern spielt und herumtollt. Er ist sehr liebebedürftig und snschmiegsam und schließt sich extrem eng an seine Bezugsperson an. Fremde mag er nicht und versucht sie durch Dauerkläffen einzuschüchtern.

Aufzucht und Erziehung

Die Erziehung ist recht einfach, da Malteser sich gern in der Gesellschaft ihres Besitzers aufhalten und sich allzeit mühelos den Umständen anpassen.

Sie sind sehr empfindsam, harte Worte oder gar eine harte Hand sind also nicht notwendig.

Verträglichkeit

Der Malteser ist kein Raufbold und verträgt sich sowohl mit anderen Hunden und anderen Haustieren wie auch mit Kindern. Auch bei Besuchern macht er keine Schwierigkeiten.

Bewegung

Mit einem Malteser muss man nicht unbedingt stundenlange Wanderungen unternehmen, doch auch bei ausgedehnteren Spaziegängen wird der Hund ein freudiger Begleiter sein.

Geschichte

Ob die Malteser bzw. deren Vorläufer nach der Insel Malta sind, wohin phönizische Kaufleute sie vor über 2000 Jahren exportiert hanen sollen, ist umstritten.

Viele Experten leiten den Namen von der dalmatinischen Insel MIjet her, die im Altertum Melite hieß und dazumal für ihre Hundezucht berühmt war. Wie dem auch sei, die Malteser gehören zu den ältesten Schoßhunden überhaupt und wurden von vielen antiken Autoren beschrieben und gerühmt. Gerade auf Malta haben sie mehrere einschlägige Inschriften erhalten. Die Hundezwerge waren schon immer besondere Lieblinge vornehmer Damen, aber auch Kaiser und Könige, Künstler und Snobs schmücken sich mit ihnen.

Malteser Porträt

FCI-Standard

Sektion 1: Bichons und verwandte Rassen1.1 Bichons,
FCI-Standard Nr. 65

Gehört zur Gruppe

9. Gesellschafts- und Begleithunde

Ursprung

Mittleres Mittelmeergebiet

Herkunftsland

Malta

Grösse

Die Schulterhöhe der Rüden liegt bei 21 bis 25 cm, bei Hündinnen zwischen 20 ud 23 cm. Die Hunde sollten weniger als 3,2 kg wiegen - ein Gewicht von 1,8 bis 2,7 kg wird bevorzugt.

Aussehen

Klein und robust mit feinem Gesicht und prächtig schimmerdem Fell.

Fell

Einlagig, aber sehr fein, dicht und lang. Die einzige Farbe ist reines Weiß, manchmal mit leicht hellgelben Abzeichen an den Ohren.

Gesundheit

Es können Hautreizungen und Allergien vorkommen. Anfällig für Patellaluxation, Zuckerkrankheit und Verstopfung des Tränenkanals. Man muss darauf achten, dass es nicht zur Überhitzung kommt.

Geeignet für

Der Malteser ist ein idealer Gefährte für ältere Menschen, die ihrem Liebling sehr viel Zeit widmen können. Das lange Seidenhaar muss täglich, oft nach jedem kurzen Spaziegang, gekämmt und gesäubert werden.

Dieser Beitrag wurde am 18.06.2016 16:01 verfasst.

Zuletzt aktualisiert am 12.02.2017 21:09