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Hundeaugen Krankheiten

Bei Hunden können ähnliche Erkrankungen der Augen auftreten wie bei Menschen. Bindehautentzündungen, Augenliderkrankungen und Star sind nicht selten.

Was sehen Hundeaugen

Was sehen Hundeaugen

Da wir nicht durch die Augen unseres Vierbeiner gucken können, werden wir nie genau Wissen wie Hundeaugen sehen können. Nur anhand wissenschaftlicher Erkenntnisse und Vergleiche zum menschlichen Auge können wir Rückschlüsse ziehen, wie Hunde ihre Welt sehen.

Aufgrund des ähnlichen Aufbaus der Augen bei allen Säugetieren, kann man die Augen des Hundes und des Menschen ganz gut vergleichen.

Interessantes zum Hundeauge

Laut der wissenschaftlichen Arbeit von Dr. Dana Vaughan erkennen Hunde die Farben blau, indigo, violett und rot recht gut. Hingegen können sie Farben wie grün, gelb und orange nicht wahrnehmen. Sie unterscheiden diese lediglich aufgrund ihres Kontrastes zu der Umgebung.

Hundeaugen sehen dem menschlichen Auge nahezu gleich aus und dennoch gibt es einige Dinge die sich unterscheiden. Die Augen des Hundes sind flacher als die des menschlichen Auges. Hundeaugen sind empfindsamer gegenüber Bewegungen und Licht und das ist als Jäger auch wichtiger. Das Hundeauge besteht größten Teils aus den Stäbchen, das sind die lichtempfindlichen Zellen der Netzhaut (Retina). Damit kann der Hund auch schwaches Licht erkennen.

Bei Dunkelheit können beide, Hund und Mensch nichts sehen, aber in der Dämmerung oder bei schwachem Licht ist der Hund aufgrund einer reflektierenden Schicht auf der Augenrückwand uns wieder überlegen. Das ist auch der Grund warum Hundeaugen bei Anstrahlung durch Scheinwerfer im Dunkeln so reflektieren. Aufgrund der nicht so stark ausgeprägten Muskeln von Hundeaugen gegenüber des menschlichen Auges ist somit auch die Sehkraft des Hundeauges schwächer.

Die Hundeaugen liegen weiter auseinander wie bei uns Menschen, was bei den Hunden zu einem generell, weitaus besseren peripheren Sehvermögen führt. Die Unterschiede des peripheren Sehvermögen hängt auch von der Hunderasse ab. Dieses peripheren Sehvermögen kann z.B. bei einem Pekinesen um das 5-10 fache und bei einem typischen Terrier um das 20-30 fache liegen.

Bindehautentzündung (Konjunktivitis)

Die Bindehautentzündung ist sowohl beim Menschen, als auch beim Hund, eine sehr unangenehme Erkrankung, welche mit angeschwollenen Augenlidern, ständigem Tränenfluss und stark geröteten Augen einhergeht. Manchmal kann durch die Entzündung und den ständigen Tränenfluss das Auge verkleben.

Oftmals bemerken die Hundebesitzer, dass ihr Vierbeiner sich ständig über das Auge streicht, sehr häufig blinzelt und die Augen gerötet sind. Dies sind die ersten Anzeichen für eine Bindehautentzündung. Berührungen in der Augenregion sind sehr unangenehm und können sogar Aggressionen auslösen! Der Gang zum Tierarzt ist unumgänglich! Experimentieren Sie nicht selbst herum!

Ausführlichere Informationen zum Thema Bindehautentzündung finden Sie hier .

Doch was sind die Ursachen für solch eine Entzündung?

Manche Hunde haben Rassebedingt häufiger mit Bindehautentzündungen zu tun. Zum Beispiel Rassen mit sehr großen Augen (Mops , Cocker Spaniel, o.Ä.), oder einer zu schmalen Lidspalte.

Ebenfalls anfällig sind Hunde mit Haaren am Lidrand. Doch auch Bakterien, Viren oder Pilze können für solch eine Krankheit verantwortlich sein. Ebenfalls kann eine Allergie zu den Auslösern gehören. Aber auch Staub, Fremdkörper im Auge oder Zugluft. Es gibt also viele Möglichkeiten, wie es zu dieser Entzündung gekommen sein kann.

Darum sollten Sie schnellstmöglich einen Tierarzt aufsuchen, um abklären zu lassen woher die Entzündung stammte. Dieser wird Ihnen in den meisten Fällen zur Behandlung eine Salbe oder Tropfen mitgeben, die in das Auge gegeben werden müssen. Lassen Sie sich zeigen, wie das geht, da nicht jeder Hund sich gern am Auge berühren lässt. Nach einigen Tagen sollten die Symptome abklingen.

Grauer Star (Katarakt) beim Hund

Auch Hunde können einen grauen Star bekommen. Dieser ist eine krankhafte Veränderung der Augenlinse und führt zu Trübungen. Je nach Stärke des Katarakts kann es zu schlechterem Sehvermögen, bis hin zur völligen Erblindung führen.

Diese Erkrankung kann angeboren sein, oder aber durch Infektionen ausgelöst werden. Sie ist oftmals auch eine Begleiterscheinung des Alterns. Einige Hunderassen, wie zum Beispiel Golden Retriever, Labrador Retriever oder Afghanen neigen dazu, schon in jungen Jahren einen grauen Star auszubilden.

Der sogenannte primäre Katarakt beschreibt eine Erkrankung, die von der Augenlinse selbst ausgeht. Der sekundäre Katarakt hingegen ist die Folge einer Erkrankung, wie zum Beispiel Entzündungen, Missbildung oder krankhafte Rückbildung der Netzhaut, oder Diabetes mellitus sein.

Welche Behandlungsmethoden gibt es?

Je nach Ursache des Katarakts gibt es verschiedene Behandlungsmethoden. Ist der graue Star durch eine Krankheit ausgelöst worden, so wird vorrangig diese Krankheit behandelt. Ist es jedoch ein primärer Katarakt, so wird oftmals in schweren Fällen eine OP bei einem Spezialisten durchgeführt. Dabei wird die getrübte Linse entfernt und eine neue künstliche Linse eingesetzt.

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Dieser Beitrag wurde am 11.04.2012 23:45 verfasst.

Geschrieben wurde der Beitrag von Patrick Pape

Zuletzt aktualisiert am 09.10.2017 13:39